

Tourismusverein St. Vigil
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“Bëngnüs te nüsc paîsc y te nostes valades!”
Aus der Verschmelzung der römischen und der rätischen Kultur, entstand vor rund 2000 Jahren die ladinische Sprache, die sich in den engen Tälern der Dolomiten bis heute erhalten hat. Rund um die Sprache hat sich eine kulturelle Aura gebildet, welche eine ethnische Identität, eine eigene Mentalität, Musik und eine typische Küche umfasst. Heute gibt es etwa 30.000 Ladiner, die ihre Muttersprache auch in der Schule vermittelt bekommen und sie im täglichen Leben als Kommunikationsintrument einsetzen. Die Ladiner waren immer sehr offen gegenüber ihren Nachbarn und konnten so nützliche Verbindungen knüpfen und trotzdem ihre Eigenheiten behalten
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts haben die Ladiner ihre Gastfreundschaft weiter entwickelt und haben sich langsam im touristischen Sektor spezialisiert. Gastfreundschaft, Fachkompetenz und eine große sprachliche Flexibilität haben aus den Dolomitentälern, darunter St. Vigil, zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen im Alpenraum gemacht.
Die Gäste begegnen tagtäglich der ladinischen Kultur: sie hören die Sprache im Haus oder auf der Straße, sehen die ladinischen Fernsehsendungen, die ladinischen Inschriften auf Häusern und Geschäften, ladinische Bücher in den Buchhandlungen. Es gibt aber auch Institutionen, die sich mit der Entwicklung und dem Schutz der Sprache beschäftigen, wie das „Istitut Ladin Micurà de Rü” und das “Museum Ladin Ciastel de Tor”. Beide Einrichtungen können besichtigt werden und bieten einen tieferen Blick in die sprachlich-kulturelle Situation der Ladiner heute.
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