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Das Bauernleben in den ladinischen Dolomiten
Ausflüge zu den Weilern (Viles)

Die ladinischen Weiler (Viles) gehören zu den ältesten bäuerlichen Wohnstrukturen der ganzen Alpenregion und sogar darüber hinaus. In San Vigilio und San Martin finden wir heute mit die höchste Anzahl an Weilern überhaupt. Sie stehen unter baulichem, landschaftlichem und Umweltschutz und stellen geradezu eine Lektion für nachhaltige Besiedelung der Berge dar, sowohl für die heutigen als auch die zukünftigen Städteplaner. Sie entstammen ursprünglich Einfamilien-Haushalten, sind aber im Laufe der Generationen nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit gewachsen. Dabei wurde weder architektonisch oder baulich noch auf andere Art je die Nachhaltigkeit im Zusammenleben mit der Umwelt bedroht, welche die Existenzgrundlage für die fast vollständige Selbstversorgung ausmacht.

Auch heute findet man keine Weiler (Viles), die nicht perfekt in die Umgebung eingefügt sind und die meist recht einfachen zu ihnen führenden Wanderungen sind wahre Lehrgänge über das Leben in den Bergen und in den Dolomiten.

Mittwoch - geführte Wanderung
Natur und Kultur in den Dolomiten: im Tal der Mühlen
Um 9.30 Uhr Treffpunkt auf dem Kirchplatz im Bergsteigerdorf Lungiarü für den geführten Rundgang ins Mühlental. Hier wandern wir zu den acht Wassermühlen, eine Seiltriebanlage und auch ein Kalkofen in dem früher Kalk gebrannt wurde, vorzufinden sind. Anschließend besuchen wir das Hofmuseum Lüch de Oriana, wo das frühere Leben auf dem Bauernhof anhand der Werkzeuge erklärt wird. Der Rundgang ist leicht begehbar.
Emotionen in SAN VIGILIO-SAN MARTIN
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