Zwei Gemeinden, sechs Dörfer
Die Ortschaften von San Vigilio und San Martin

San  Vigilio 

San  Vigilio 
  • San Vigilio (St.Vigil in Enneberg)
  • Pieve (Enneberg Pfarre)
  • Rina (Welschellen)
  • Longega (Zwischenwasser)
  • San Vigilio (St.Vigil in Enneberg)

San Vigilio (St.Vigil in Enneberg)

Der "Hauptort" am Fusse des Naturparks Fanes-Senes-Prags

San Vigilio, auf ladinisch Al Plan, ist der Hauptort, und natürlich auch das Zentrum der Gemeinde Enneberg mir den Fraktionen Pieve di Marebbe (Enneberg Pfarre), Longega (Zwischenwasser) und Rina (Welschnellen).

Dort stehen der Bevölkerung selbstverständlich alle wichtigen Dienstleistungen zur Verfügung und es ist das wichistige Zentrum für die Bereiche Soziales, Verwaltung, Kultur und auch Tourismus der ganzen Umgebung.

Auf die bäuerliche Tradition mit ihrem Brauchtum wird großen Wert gelegt, und dennoch ist dieses Bergdorf in angemessenem Verhältnis offen für die Neuigkeiten und Innovationen.

  • Pieve (Enneberg Pfarre)

Pieve (Enneberg Pfarre)

Ein Dorf mit Geschischte

Pieve di Marebbe (Enneberg Pfarre), La Plì auf ladinisch, befindet sich auf 1284 m Höhe am Fuße des Kronplatzes und ist das älteste Zentrum Ennebergs, reich an Vergangenheit, die es Wert ist, eingehender betrachtet zu werden. Seinen Namen verdankt der Ort seiner Kirche, die Pfarre, die der Heiligen Maria gewidmet und auch heute noch Wallfahrtsziel für viele Pilger ist.

In ihrer Vergangenheit war diese Kirche das religiöse Zentrum des ganzen Tals und auch heute beherbergt sie noch wertvolle Kunstwerke im Renaissance-Stil. Im kleinen, rund um den Kirchplatz befindlichen Zentrum hingegen liegt der sehenswerte Adelssitz „Gran Ciasa"(Großes Haus) und auf dem Weg zur „Vila“ in Pliscia kann man das wiederaufgebaute Schloss von Brach bewundern. Pieve di Marebbe (Enneberg Pfarre) ist von zahlreichen „Viles“ (Weilern) umgeben, der größte unter ihnen ist Curt/Corte, die alle einen, sei es auch nur kurzen, Besuch wert sind.

  • Rina (Welschellen)

Rina (Welschellen)

Von der Sonne geküsst

Rina (Welschellen) liegt auf 1394 m Höhe auf der orografisch linken Seite des Flusses Gader am Fuße des Munt da Rina. Es ist ein Bauern- und Handwerkerdorf, das von seinen Bewohnern geliebt wird. Diese akzeptieren auch heute noch die aufgrund der Entfernung zu den größeren umliegenden Dörfern bzw. zum Arbeitsplatz oder Studienort entstehenden Unannehmlichkeiten, um ihr Dorf ja nicht zu verlassen. Am Morgen wird Rina (Welschellen) immer als erstes von der Sonne geküsst und im Jahr 1889 wurde dort vom damaligen Pfarrer Ujöp (Josef) Dasser die erste Raiffeisenbank Südtirols gegründet.

  • Longega (Zwischenwasser)

Longega (Zwischenwasser)

Eingang Ennebergs

Longega (Zwischenwasser); liegt am Zusammenfluss von Gader und Vigiler Bach und ist praktisch der Eingang Ennebergs. An der alten und neuen Staatsstraße des Gadertals liegend war es schon für die antiken Reisenden ein Rast- und Handelsort. Heute breitet es sich nach Südosten aus und ist, über Mantena, direkt mit San Vigilio verbunden.

San Martin 

San Martin 
  • San Martin (St.Martin in Thurn)
  • Lungiarü (Campill)
  • Antermoia (Untermoi)
  • Picolin (Pikolein)
  • San Martin (St.Martin in Thurn)

San Martin (St.Martin in Thurn)

Wiege der ladinischen Kultur

St. Martin in Thurn, San Martin de Tor auf Ladinisch, ist Hauptdorf der zweiten, gleichnamigen Gemeinde, die Mitglied des Tourismusvereines ist. Das Schloss Ciastel de Tor, heute Sitz des Ladinischen Museums, ist von den Dörfern Lungiarü und Untermoi, sowie der Fraktion Pikolein umgeben und befindet sich im mittleren Gadertal auf 1127 m ü.d.M. Das Dorf ist Hauptsitz des ladinischen Kulturinstituts "Micurà de Rü" mit einer sehr wertvollen öffentlichen Bibliothek. Über die Provinzstraße Würzjoch ist San Martin auch mit dem Villnößtal sowie mit Lüsen und Brixen verbunden.

  • Lungiarü (Campill)

Lungiarü (Campill)

Bergsteigerdorf im Naturpark Puez-Geisler

Campill, Lungiarü auf Ladinisch, wurde seid kurzem zum "Bergsteigerdorf" ernannt, und ist somit das erste in den Dolomiten. Um Bergsteigerdorf zu werden, muss man strenge Kriterien einhalten, die sowohl übermäßigen Luxus als auch Massentourismus ausschließen und stattdessen Einfachheit, Natürlichkeit, Herzlichkeit und Respekt für die Natur aufweisen. Das Dorf ist vom Naturpark Puez-Geisler umgeben, welches auch zum Dolomiten UNESCO Welterbe gehört. Ein Entspannungs- und Vergnügungsgebiet für die ganze Familie, Wanderwege im Sommer und Rodelbahnen im Winter sowie der wertvolle Mühlenweg mit den angeschlossenen Weilern runden das Angebot der besonderen Attraktionen von Lungiarü ab. 

  • Antermoia (Untermoi)

Antermoia (Untermoi)

Den Himmel so nah

Untermoi, auf Ladinisch Antermëia, befindet sich am Fuße des Würzjoch auf 1.515m. Seid immer ein einfaches und charmantes Bauerndorf, der seine größte Anziehungskraft in der Ruhe und Beschaulichkeit von unberührten Orten und Landschaften hat. Im Winter finden sie in Untermoi ein kleines und feines Skigebiet, wo Kinder abseits der großen Skigebiete in völliger Sicherheit Skifahren lernen oder die Langlaufloipe am Würzjoch, im Naturpark Puez-Geisler.

  • Picolin (Pikolein)

Picolin (Pikolein)

Die Verbindung zwischen Kronplatz und Alta Badia

Pikolein, Picolin auf Ladinisch, ist eine Fraktion von San Martin, auf 1.100 m. Es war immer ein Ort der Durchreise und Erholung, da es von der alten Gadertal-Straße durchquert wurde. Es war ein vorwiegend landwirtschaftlicher Ort, der auch einige schöne alte Adelsresidenzen vorweisen kann. Heute ist es dank des Baus des Industriegebiets, des Sozial- und Gesundheitsviertels und der Gondelbahn Piculin, die mit dem Piz de Plaies verbunden ist, ein Zentrum der Handwerkskunst, der sozialen Dienste und des Zugangs und der Winterskiverbindung zwischen dem Kronplatz und Alta Badia.

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